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Wo mancher Reiselustige gerne einmal hin möchte, habe ich bereits längere Zeit gelebt: in Sydney.
Dort bin ich 1966 geboren, und dort habe ich die ersten 3 3/4 Jahre meines Lebens verbracht, genauer gesagt:
im Großraum Sydney, denn Sydneys Stadtgrenzen wurden in den letzten 50 Jahren durch Aus- und wieder
Eingemeindungen so oft verändert, daß man schnell den Überblick darüber verliert,
welche Ortschaften wann zu Sydney gehört haben und wann nicht. Im Mai 2003 hat es wieder einmal eine
Eingemeindung gegeben, dennoch umfaßt die offizielle Stadt Sydney derzeit nur ca. 73.000 Einwohner auf
11,7 km². Die Metropolregion Sydney umfaßt hingegen ca. 4 Millionen Einwohner auf ca. 4.000 km².
Möglicherweise fürchtet die Staatsregierung von New South Wales eine Großkommune Sydney und hat
durch "City of Sydney Acts" 1968 und 1989 die Fläche der Stadt auf 6,19 km² begrenzt. Dadurch
wurde auch die Ortschaft Camperdown, in der mein Geburtskrankenhaus liegt - das King George V Memorial Hospital, heute
Teil des Royal Prince Alfred Hospitals - geteilt, wobei das Krankenhausgelände scheinbar stets zu Sydney
gehört hat. Diese etwas verworrene Lage führte vor wenigen Jahren zu ungeahnten Komplikationen
bei der Neuausstellung meines Reisepasses durch die Stadt Kiel, deren zuständige Sachbearbeiterin sich
weigerte, Sydney als meinen Geburtsort zu akzeptieren und auch durch Einholung einer entsprechenden Auskunft
bei der australischen Botschaft in Berlin nicht zufriedenzustellen war, sondern kurzerhand Newtown zu meinem
Geburtsort erklärte, weil dort meine Geburtsurkunde ausgestellt wurde, obwohl Newtown als selbständige Stadt
seit mehr als 100 Jahren nicht mehr existiert.
Wer gerade im Raum Sydney unterwegs ist, sollte auf jeden Fall die lebendigen Gottesdienste der Hillsong Church besuchen.
Die kraftvollen und energiegeladenen Lobpreis- und Anbetungs-Lieder der Gemeinde wie z.B. "Ruft zu dem
Herrn" ("Shout To The Lord") von Darlene Zschech sind mittlerweile unter Christen in der ganzen Welt
bekannt - und vom Teufel gefürchtet. Eine gute Chance, die Kraftquelle hinter diesen Liedern, nämlich
den Glauben an Jesus Christus, in den Leuten vor Ort zu erleben.
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